Tipp für einen positiveren Blick auf dein Kind

Aktualisiert: 3. Juni

Bist du mit deinem Kind grad in einer besonders herausfordernden Phase? Bist du häufig am Schimpfen und ärgerst dich oft?


Solche Phasen gibt es. Das Problem daran ist, dass wir dann häufig nur noch die "negativen" Verhaltensweisen im Fokus haben. Entsprechend regieren wir unserem Kind gegenüber meist nur dann, wenn es wieder nicht das macht, was wir sagen oder wenn es laut oder frech ist etc.


Dabei übersehen wir die "positiven" Verhaltensweisen des Kindes, die es ebenso täglich gibt.


Das hat zur Folge, dass wir das Kind über den Tag viel häufiger zurechtweisen, tadeln oder kritisieren, als dass wir ihm Wertschätzung entgegenbringen. Und das wiederum kann das unerwünschte Verhalten noch verstärken.


Die folgende Übung in 3 Schritten hilft dir, den Fokus wieder etwas weg vom Negativen, hin zu den positiven Verhaltensweisen zu legen und selbst wieder in eine wohlwollende Haltung gegenüber deinem Kind zu kommen:


1. Nimm abends vor dem Schlafengehen ein schönes Notizbuch oder ein Blatt Papier zur Hand.


2. Gehe in Gedanken durch deinen Tag und überlege, welche positiven Verhaltensweisen du an deinem Kind wahrgenommen hast oder welche Momente mit ihm schön waren.


3. Notiere dir 3 solcher Verhaltensweisen/Momente.



Mach das während einer Woche und versuche, dich auch tagsüber mehr und mehr auf das Positive zu achten. Nimm dies nicht nur wahr, sondern äussere dich auch entsprechend deinem Kind gegenüber (z.B. "danke, dass du das gleich aufgeräumt hast", "danke, dass du deiner Schwester geholfen hast", "es gefällt mir, wenn du so viele Ideen hast beim Basteln").

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