4 Tipps für weniger Stress im Elternalltag

Welche Eltern kennen es nicht: man ist bei der Arbeit und in einer Stunde sollte man los, um rechtzeitig zu Hause zu sein, wenn das Kind von der Schule kommt oder von der KiTA abgeholt werden will. Ein Blick auf die nicht fertige Arbeit zeigt, dass es unmöglich ist, die verlangte Abgabefrist einzuhalten. Gleichzeitig klingt das Telefon und im Hintergrund hörst du Kolleginnen darüber sprechen, dass es Probleme im Projekt gibt, für das du verantwortlich bist. Am Handy ploppt die Erinnerung «Tante Anna anrufen – Geburtstag» auf und dir fällt mit Schrecken ein, dass du ihr keine Karte geschrieben hast.

Der Körper schüttet Stresshormone aus, die ganze Maschinerie von Stressreaktionen kommt in Gang. In diesem Zustand treffen wir abends auf unsere Kinder, die ebenfalls einen anspruchsvollen Tag mit vielen Reizen, vielen Lernanforderungen und Konflikten mit anderen Kindern hinter sich haben. Wir treffen auf Kinder, die nun eigentlich entspannte, in sich ruhende Eltern bräuchten, die ihnen helfen, sich zu erholen und wieder in die Balance kommen. Was aber, wenn die Eltern selbst nicht in der Balance sind? Dann kommt es schnell zu Situationen, in denen wir gereizt und sogar laut werden. Ausserdem ist Stress ansteckend.


Wenn das nur alle paar Wochen mal vorkommt, ist das ja auch gar nicht weiter schlimm. Wir Eltern sich ja auch nur Menschen. Aber wenn wir öfter gestresst sind, ist das nicht gut für uns und erst recht nicht für unsere Kinder.


Was aber können Eltern tun, um weniger gestresst zu sein?


Hier meine vier bewährtesten Strategien gegen weniger Stress im Mama-Alltag:


  1. Knüpfe ein Netzwerk: Fange schon früh an, dir ein soziales Netzwerk aufzubauen. Am besten schon in während der Schwangerschaft, spätestens aber nach der Wochenbettzeit. Soziale Unterstützung, z.B. in Form von nachbarschaftlicher Hilfe oder gegenseitigem Kinderhüten unter Freunden, ist die wichtigste Ressource als Schutz gegen Erschöpfung.

  2. Überdenke deine Ansprüche: Muss im Haushalt immer alles perfekt sauber und ordentlich sein? Müssen die T-Shirts unbedingt gebügelt oder der Kuchen immer selbst gebacken werden? Ich finde: nein. Es geht auch anders.

  3. Plane Me-Time und Partnerschaftszeit ein: ihr als Eltern seid das Fundament der Familie! Sorgt dafür, dass es euch gut geht und ihr ein starkes Team seid! Plane die Zeit für dich und euch als Paar frühzeitig ein und nehmt diese Termine so ernst wie geschäftliche Termine. Auch wenn manchmal nur kurze Zeitfenster möglich seid - die Regelmässigkeit ist wichtig!

  4. Entspanne dich: Das Gegenteil von Stress und Anspannung ist Ent-spannung. Nimm dir mehrmals pro Woche 10-15 Minuten Zeit und mache eine Entspannungsübung. Dein ständig aktiver Organismus beruhigt und erholt sich, deine Nerven werden gestärkt. Dadurch gewinnst du mehr Geduld und Gelassenheit für schwierige Situationen mit den Kindern.

Hast du Fragen, wie du deinen Stress noch besser in den Griff bekommen kannst? Dann melde dich gerne für ein Gespräch.


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